Für alle, die zwischen Fachbereich, IT und Geschäftsführung hängen — und aus dem KI-Wildwuchs etwas Nutzbares machen sollen.
Code gehört euch ab Tag eins. Übergaben sind Pflicht. Keine Folien. Wenn ihr uns nicht mehr braucht, ist das ein gutes Zeichen.
Du kennst das Lied.
Sechs Monate Konzeptphase. Ein Pflichtenheft, das niemand wirklich verstanden hat. Eine Software, die euer Team nie genutzt hat. Ein Budget, das versickert ist.
Das Lied ist gleich. Was sich ändert, ist die Welt drumherum.
Vor 30 Jahren musste eine Software zwanzig Jahre tragen — deshalb wurde sie groß, teuer, schwerfällig. Heute baut ihr in Tagen. Eine App darf wieder klein sein, drei Jahre leben und ersetzt werden, wenn der Prozess sich dreht. Software passt sich euch an, nicht andersrum.
Ihr richtet euer Unternehmen nach der Software aus. Zwölf Monate Einführung, zehn Jahre leben damit.
Ihr konfiguriert euch zurecht. Schneller, aber mit Lücken — und Lock-in beim Anbieter.
Werkzeuge, geschnitten auf euren Prozess. Tage statt Monate. Klein. Wechselbar. Code im eigenen Haus.
Eure Software muss nicht mehr ewig leben. Sie muss tragen, solange sie gebraucht wird.
Eure Fachabteilungen haben angefangen, mit KI eigene Apps zu bauen. Lovable, Cursor, Claude — die Werkzeuge funktionieren, die Demos beeindrucken. Drei Monate später liegt eine Excel-Ablöse auf dem Laptop einer Praktikantin, ein Genehmigungsworkflow im Browser-Tab eines Bereichsleiters, ein Inventar-Tracker auf einem Test-Server, der bald abgeschaltet wird. Und ihr seid derjenige, der die Frage beantworten muss: Was tun wir damit?
Schöneres UI ändert nichts an strukturellen Lücken.
In der Demo läuft sie. Im Alltag fehlen Rollen, Backups, Doku, Monitoring. Ihr seid am Ende derjenige, der das Lied erklären muss.
Lebt die App nur in einem Kopf, geht sie mit dieser Person. Ihr habt dann zwei Optionen — und beide sind teuer.
Dieselbe Geschichte. Welcher Weg es wird, entscheidet sich in den ersten zwei Wochen — meistens, ohne dass jemand euch fragt.
Keine erfundenen Cases, keine aufgeblasenen KPIs. Drei Situationen, in denen Digitalisierungs-Verantwortliche bei uns landen — und die Station, an der wir einsteigen.
Bereichsleiter Marketing hat von ChatGPT gehört. Der Vertrieb experimentiert. Die GF fragt nach KI-Strategie. Ihr braucht eine sortierte Liste statt zehn Pilot-Ideen — und ein Argument, warum genau diese drei.
Im Personalbereich liegt seit drei Wochen eine Lovable-App, die Bewerber-Mails sortiert. Die Kollegin nutzt sie täglich. Der Rest des Teams hat noch nichts davon gemerkt. Niemand weiß, was passiert, wenn sie geht.
Der Prototyp läuft. Der Fachbereich will. Die GF hat die Mittel. Aber die IT blockt mit guten Gründen — Datenschutz, Rollen, Hosting, Pflege. Beide Seiten haben recht. Ihr seid dazwischen.
Drei Stationen, in der Reihenfolge, in der Ideen vor die Wand fahren oder produktiv werden. Ihr steigt ein, wo's klemmt — oder geht durch.
„Was lohnt sich? Was nicht?"
Für euch, wenn die GF nach „KI-Strategie" fragt, der Vertrieb experimentiert und das Marketing schon was gebaut hat — und niemand sortiert hat, was davon Geld spart. Drei Stunden. Drei bis fünf Use Cases priorisiert. Eine ehrliche Empfehlung. Danach habt ihr eine Roadmap, mit der ihr in den Vorstand könnt.
„Können wir das in Tagen sichtbar machen?"
Für euch, wenn ihr einen Use Case habt und endlich was zum Anfassen braucht — bevor die nächste Pflichtenheft-Runde startet. Drei bis fünf Tage. Ein klickbarer Prototyp am Ende. Danach entscheidet ihr am Produkt, nicht an der Folie. Und die Diskussion „bauen oder kaufen?" hat eine echte Grundlage.
„Trägt das, was wir gebaut haben?"
Für euch, wenn der Prototyp läuft, der Fachbereich will, die GF die Mittel hat — und die IT mit guten Gründen blockt. Ein bis zwei Tage drauf gucken: was trägt, was klemmt, was kostet die Härtung. Danach habt ihr eine Ampel und einen Pfad, der Fachbereich, IT und GF gleichzeitig erlaubt, Ja zu sagen.
Nicht sicher, was zu eurer Situation passt? Im Erstgespräch sind wir ehrlich, was sinnvoll ist — auch wenn das bedeutet, dass nichts davon passt.
Drei Prinzipien, die in jedem unserer Projekte gelten. Damit ihr morgen euch keine Erklärung schuldig seid — weder Richtung IT, noch Richtung GF, noch Richtung Fachbereich.
Erst auf Papier, dann in Code. Wir haben oft genug gesehen, was passiert, wenn ihr's andersrum macht.
Wer was sehen darf, ist nie ein Nachgedanke. Rollen sauber getrennt. Änderungen nachvollziehbar. Anmeldung auf heutigem Stand.
Code im eigenen GitHub. Doku, die ein Mensch lesen kann. Niemand bei uns als Single Point of Failure. Wenn ihr uns nicht mehr braucht, ist das ein gutes Zeichen.
AppWerkstatt ist die Werkstatt zu mathiaswiedmer.de. Dort wird beraten, hier wird gebaut. Dieselbe Person, dieselbe Disziplin — nur das Werkzeug wechselt.
20 Jahre IT-Strategie in Konzernen heißt: gesehen, was funktioniert, was scheitert, und warum dieselben Fehler in jedem zweiten Projekt wieder auftauchen. Wir kennen die Position zwischen Fachbereich, IT und Geschäftsführung von der anderen Seite.
Mehr Menschen dürfen Software bauen — das glauben wir. Aber: Eine App ohne Plan wird Excel mit anderem Namen. Eine App ohne Übergabe wird Schatten-IT. Eine App ohne Pflege wird zur Last. Genau dort arbeiten wir.